Individuelle Therapie für Ihr Pferd

Erleben Sie spezialisierte Therapieansätze in der Pferdeosteopathie und -physiotherapie mit maßgeschneiderten Behandlungsplänen.

Warum Osteopathie?

Die Osteopathie ist das Behandlungskonzept um Einschränkungen am Bewegungsapparat mit Hilfe manueller Techniken zu beseitigen. Ziel ist die höchstmögliche ökonomische Funktion (wieder-)herzustellen. Sie gründet auf intensivem Wissen über Anatomie, Physiologie, Palpation (Ertasten) und Funktionen des gesamten Organismus. 

Die Gesundheit des Organismus hängt wesentlich vom Gleichgewicht aller Bewegungen ab. Hierbei ist eine ganzheitliche Betrachtung unerlässlich, da alle Körpersysteme eine physiologische Einheit bilden und in ihrer Struktur und Funktion voneinander abhängig sind.

Kommt es in einer Struktur zur Einschränkung, hat diese auch immer Auswirkungen auf die umliegenden Gewebe. Häufig zeigt sich die Problematik nicht direkt an der Ursprungsstelle sondern in ganz anderen Regionen des Körpers. Alle Strukturen des Körpers können betroffen sein, egal ob Nervensystem, knöcherne Elemente, Bindegewebe, innere Organe oder Muskulatur. 

Osteopathie soll den Körper wieder in sein Gleichgewicht zurück bringen und liefert nötige Impulse zur Selbstheilung. Durch die drei Säulen - viscerale (Organe und Faszien), parietale (Skelettsystem/Wirbelsäule) und craniosacrale Therapie - kann die Osteopathie eine ganzheitliche Behandlung des Körpers gewährleisten und alle Strukturen positiv beeinflussen.

Individuelle Therapie

Wann und warum sollte ein Pferd behandelt werden?

  • Widersetzlichkeit gegen die Reiterhilfen
  • Abgeklärte Lahmheiten
  • Leistungseinbruch
  • Schwierigkeiten in der Anlehnung, bei Stellung und Biegung, Versammlung, Seitengängen, etc.
  • Rehabilitation nach Verletzungen und Operationen
  • Schmerzanzeichen des Bewegungsapparates
  • Taktfehlern 
  • Einseitige Kopfhaltung und/oder Schweifhaltung
  • anhaltende Steifheit
  • Rückenprobleme
  • Probleme in der Rosse oder nach dem Abfohlen
  • Traumatisierte Pferde (z.B. Pferde aus schlechter Haltung, durch missbräuchliche Reitweise, nach schweren Unfällen oder Verletzungen)
  • Sattelprobleme
  • Unterstützend beim Trainingsaufbau
  • Prävention, Vorbeugung von Verletzungen und Verspannungen

Wann darf ein Pferd nicht behandelt werden?

  • Tumore
  • Akute Lahmheiten 
  • Frische Blutungen/offene Wunden 
  • Akute Infekte/Entzündungen
  • Unter laufender Schmerzmittelgabe
  • (Trächtigkeit)

Behandlung

Zu Beginn der Behandlung findet eine ausführliche Anamnese mit dem Pferdebesitzer/Reiter statt. Dabei wird versucht die Problematik des Pferdes so genau wie möglich zu definieren. Die Vorgeschichte gibt wichtige Informationen, wie Störungen entstanden sein können. So können nicht nur Symptome behandelt, sondern die Ursache behoben werden. 

Im Anschluss erfolgt die Adspektion, Ganganalyse und die körperliche Untersuchung. Das Pferd wird abgetastet, dann werden alle Gelenke einzeln in ihrer Bewegung getestet. Auch die Körperbereiche die vielleicht anfangs unauffällig oder weit entfernt von der geglaubten Problemstelle liegen, werden untersucht.

Rückschließend auf die Problematik und die ggf. gefundenen Blockaden wird das Pferd enstprechend behandelt. Das kann verschiedene Techniken umfassen wie Manipulation, Mobilisation, Dehnungen, Massagegriffe, Triggerpunktbehandlung etc. Gegebenenfalls erfolgt ein Equipmentcheck. Die Behandlung dauert dementsprechend rund 1-1,5 Stunden. 

Nach der Behandlung sollte das Pferd 48 Stunden nicht geritten werden sondern sich frei im Paddock oder auf der Wiese bewegen dürfen. 

Nachbehandlungsplan & therapeutische Kontrolle

Damit sich der Behandlungserfolg manifestieren kann und dauerhaft hält, bekommen Sie als Besitzer/Reiter einen Nachbehandlungsplan. Dieser Plan enthält Übungen, die individuell für das Pferd angepasst sind und die ohne Probleme von Ihnen durchgeführt werden können. Tatsächlich sind Sie ein wichtiger Teil der Therapie und können bei der Regeneration und Selbstheilungsfähigkeit aktiv mithelfen und diese positiv beeinflussen! 

In den meisten Fällen empfehle ich eine therapeutische Nachbehandlung. Auch ich bin neugierig wie Ihr Schützling sich entwickelt und freue mich, wenn wir gemeinsam den richtigen Weg für Sie und Ihr Pferd finden können.

Die Pferdeosteopathie sollte in Übereinkunft und Ergänzung mit den Veterinären und im gegenseitigen Einvernehmen mit Hufschmieden, Sattelexperten, den Ausbildern sowie den Reitern und Eigentümern zum Wohl der betroffenen Pferde handeln. Deshalb ist die Therapie immer auch ein Management von angepasster Ernährung, gesunder Haltung, professioneller Hufbearbeitung, achtsamer Reitweise, fundierter Ausbildung und passender Ausrüstung.

Leistungen

  • Osteopathische Erst- und Folgebehandlung(en)
  • Physiotherapie als Rehabilitation und Prävention
  • Umsetzung von Nachbehandlungsplänen durch den behandelnden Tierarzt z.B. nach OP
  • Faszienbehandlung
  • Propriozeptives Training
  • Kinesiotape
  • Schmerzpunktbehandlung
  • Craniosacrale Therapie
  • Equipmentcheck
  • Beratung und Nachbehandlungspläne
  • Reitunterricht nach biomechanischen Grundsätzen

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E-Mail: info@fmb-pferdeosteopathie.de

Taunus und Umgebung

©Franziska Melchior-Becker

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